Das Lädchen wurde im Februar 1922 vom Allgemeinen Deutschen Frauenverein unter dem Namen „Frauenverein für Verkaufsvermittlung von Wertgegenständen aus Privatbesitz“ gegründet. Es ist aus der Not der damaligen Zeit hervorgegangen.
Die Inflation nach dem ersten Weltkrieg verursachte solche Armut, dass viele Kölner Familien sich genötigt sahen, ihre oftmals wertvolle Habe zu veräußern, um ihre Existenz aufrecht zu erhalten.
Die vom Lädchen angenommenen Gegenstände wie Schmuck, Silberzeug und edle Porzellane wurden von Fachleuten taxiert und nach Zustimmung des Einlieferers in den Verkauf gegeben. Die Einmaligkeit dieser Einrichtung wurde von Paula Müller-Schaffrath (Vereinsvorsitzende von 1964-1982) hervorgehoben.
Und genauso funktioniert das Lädchen, das man in der Nähe des Kölnischen Stadtmuseums am Appellhofplatz findet, noch heute.
Die Ware wird jetzt von Menschen eingeliefert, die geerbt haben, die in kleinere Wohnungen ziehen oder ihre Sammlungen auflösen.
Soziales Engagement: Unterstützung für Frauen- und Kinderprojekte in Köln
Seit jeher arbeitet das Lädchen nicht gewinnorientiert. Überschüsse werden traditionsgemäß an soziale Frauen- und Kinderprojekte in und um Köln gespendet.
Im Jahr 2023 ging die Spende über die „Aktion Deutschland Hilft“ an über 40 Hilfsprojekte:
- 10.000 € an „Gemeinsam für Mütter in Not“
Im Jahr 2024 haben wir für folgende soziale Einrichtungen gespendet:
- 5.000 € an den SKF Köln, Sozialdienst Kath. Frauen
- 5.000 € an Lobby für Mädchen, Köln
- 5.000 € an Aktion Murmeltiere, Köln
- 5.000 € an HöVi-Land, Köln